Förderung von Engagement und Erkenntnisgewinn: Wie langfristige Partnerschaften EHS-Programme stärken
Für Sarah Joyner, Leiterin des Bereichs Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (EHS) der Industrial Technology Group bei HEICO, geht es beim Aufbau eines effektiven Sicherheitsprogramms darum, eine Kultur zu schaffen, in der die Mitarbeiter engagiert sind und befähigt werden, Risiken in ihrer täglichen Arbeit zu erkennen. Doch in Produktionsumgebungen, in denen schwere Verletzungen und operative Komplexität nach wie vor die größten Herausforderungen und Prioritäten für die Sicherheitsteams darstellen, erfordert die Aufrechterhaltung dieses Engagements mehr als nur optimierte Prozesse.
Sarah verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Benchmark Gensuite und weiß, wie die richtige Kombination aus Technologie, Support und Kooperation die Weiterentwicklung von Sicherheitsprogrammen prägen kann. Von der Nutzung von KI zur besseren Beurteilung potenziell schwerer Verletzungen bis hin zu Echtzeit-Einblicken durch Scorecards und Compliance-Tracking – ihr Team hat diese Tools in seine Arbeitsabläufe integriert.
Wichtigste Erkenntnisse von Sarah Joyner zur Stärkung von EHS-Programmen
- Engagement schafft Sichtbarkeit: Der Aufbau einer starken Sicherheitskultur setzt voraus, dass die Mitarbeiter befähigt werden, aktiv an der Identifizierung von Risiken im täglichen Arbeitsablauf mitzuwirken.
- Langfristige Partnerschaften prägen den Erfolg: Kontinuierliche Zusammenarbeit und reaktionsschnelle Unterstützung helfen Organisationen, ihre EHS-Programme im Laufe der Zeit mit Zuversicht weiterzuentwickeln.
- Daten geben die Richtung vor: Instrumente wie Scorecards und Compliance-Tracking geben Führungskräften einen klaren Einblick in die Leistung und helfen Teams, aufeinander abgestimmt und verantwortlich zu bleiben.
- KI verbessert die Entscheidungsfindung: Der Einsatz von KI zur Bewertung von Vorfällen und deren potenzieller Schwere hilft Teams, Risiken neu zu überdenken und Erkenntnisse zu gewinnen, die ihnen sonst entgehen würden.
Welchen Herausforderungen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sehen sich Ihre Kollegen heute gegenüber?
Sarah: Wir stehen immer wieder vor der Herausforderung, das Engagement unserer Mitarbeiter zu steigern und stärkere Teams in unseren Werkstätten zu bilden, die Menschen stärker einzubinden und sicherzustellen, dass sie als Augen und Ohren für EHS im gesamten Werk fungieren.
Ergonomie stellt für uns ebenfalls ein wichtiges Risikofeld dar. In letzter Zeit gab es mehrere Fälle von Handverletzungen und ähnlichen Vorfällen, die wir weiterhin bearbeiten.
Sie arbeiten schon seit vielen Jahren mit Benchmark Gensuite – was ist Ihnen im Laufe der Zeit bei der Weiterentwicklung der Plattform besonders aufgefallen?
Sarah: Seit 2009. HEICO war das erste Unternehmen außerhalb von GE, das sich für Benchmark Gensuite entschied.
Ich schätze es sehr, dass das Team ständig innovativ ist und versucht, sich weiterzuentwickeln – sei es durch den Einsatz von KI oder die Erforschung neuer Funktionen. Ich freue mich, hier auf der IMPACT-Konferenz zu sein und mehr über die zukünftigen Entwicklungen zu erfahren.
Wie nutzen Sie Ihre EHS-Plattform, um die Leistung verschiedener Teams und Betriebsabläufe aufeinander abzustimmen?
Sarah: Ich betrachte die Anträge aus einer übergeordneten Perspektive, unternehmensweit oder segmentübergreifend, um zu verstehen, wo wir stehen, wo wir hinmüssen und wo wir möglicherweise hinterherhinken. Außerdem verfolge ich offene Punkte, die abgeschlossen werden müssen, und ob wir bei wichtigen Dingen wie dem Compliance-Kalender im Rückstand sind.
Wir verlassen uns stark auf den Compliance-Kalender und unsere monatliche Scorecard. Diese wurde speziell für HEICO entwickelt und ist ein wichtiges Instrument für unser Managementteam. Sie hilft uns, die Performance unserer Geschäftsbereiche zu verstehen und zu überprüfen, ob sie die von uns definierten Frühindikatoren erfüllen.
Wir erfassen zwar auch nachlaufende Indikatoren, prüfen aber ständig neu, welche Kennzahlen am besten zeigen, dass wir das Engagement unserer Mitarbeiter verbessern und unsere Sicherheitskultur stärken.
Wie würden Sie die Akzeptanz und Nutzung einer EHS-Plattform durch Ihre Belegschaft beschreiben?
Sarah: Wir nutzen Benchmark schon so lange, dass es wirklich Teil unserer Unternehmenskultur geworden ist, es ist wie eine Erweiterung unseres Teams.
Gleichzeitig sind wir ständig dabei, neue Mitarbeiter einzuarbeiten. Ich arbeite eng mit unserer Hauptadministratorin für Benchmark, Jennifer Evans, zusammen, um die neuen Mitarbeiter zu schulen und sie schnellstmöglich auf den neuesten Stand zu bringen.
Jeder geht unterschiedlich schnell mit Technologie um. Manche lernen sofort, andere brauchen mehr Zeit. Diejenigen, die sich schneller zurechtfinden, nutzen Angebote wie die Benchmark University und nehmen an zusätzlichen Schulungen teil.
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Wie gestaltet sich Ihre Beziehung zu Ihrem EHS-Softwareanbieter in der Praxis?
Sarah: In letzter Zeit haben wir sehr gute Erfahrungen mit Jenna Boyer gemacht, die unsere Hauptansprechpartnerin für Gensuite ist.
Wir betrachten Benchmark Gensuite wirklich als Partner – es ist unverzichtbar. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne einen Partner wie Benchmark auszukommen, der uns bei der Datenerfassung und -verwaltung unterstützt.
Was begeistert Sie am meisten an der Rolle der KI im Bereich EHS?
Sarah: Wir pflegen eine enge Partnerschaft mit Benchmark und waren eines der ersten Unternehmen, das den KI-Assistenten für Vorfälle – insbesondere für pSIF – einsetzte, um festzustellen, ob es sich um eine potenziell schwere Verletzung handeln könnte.
Dieses Tool hat uns sehr geholfen. Ich bin gespannt, wie agentengesteuerte KI die Arbeit weiter vereinfachen wird.
Es war ein interessanter Prozess, da er Szenarien aufzeigt, die man sonst vielleicht nicht in Betracht gezogen hätte. Das System zeigt Beispiele, in denen ein einfacher Vorfall sich zu etwas viel Ernsterem entwickelt hat, und regt dazu an, Vorfälle anders zu betrachten. Das war sehr hilfreich.
Erfahren Sie, wie HEICO den PSI AI Advisor zur Verbesserung der SIF-Prävention einsetzt.
Abschließende Überlegungen: Sicherheit als integraler Bestandteil der Arbeitsweise
Sarahs Erfahrung verdeutlicht einen wichtigen Wandel: Sicherheit ist am wirksamsten, wenn sie zum festen Bestandteil des Arbeitsalltags wird. Mit der richtigen Unterstützung erhalten Teams einen besseren Überblick über ihre Daten und ein tieferes Verständnis für die Risikobewertung. So können Unternehmen über die reine Einhaltung von Vorschriften hinausgehen und einen engagierteren, proaktiven Ansatz verfolgen. Da EHS-Programme immer komplexer werden, hilft diese Ausrichtung den Teams, fundiertere Entscheidungen zu treffen und sich kontinuierlich zu verbessern.


